WISSSENSWERTES RUND UM DAS NEUE LEBEN

Man mag es kaum glauben, doch obwohl das Thema Geburt ein so allgegenwärtiges Thema ist, gibt es soviel neues zu entdecken.

Hier findest du Beiträge zu allen Themen rund um die Schwangerschaft, die Geburt, dem Wochenbett und die Stillzeit. Außerdem berichte ich über einige meiner Erfahrungen als Hebamme.

Sei gespannt :-)...

🍃Wilde, einheimische Kräuter Sticks 🌿

Aromatischer Pflanzenrauch hat eine uralte und vertraute Anziehungskraft. Die Alchemie, getrocknete Pflanzen in duftenden Rauch umzuwandeln, hat einen tiefgreifenden Einfluss auf das Gefühl, die Energie eines Raums oder zu einer Person. Es gibt einen Grund, warum Kulturen auf der ganzen Welt aromatische Pflanzen in Zeremonien und religiösen Praktiken verbrennen. Das tiefe emotionale Gefühl was ein Duft hinterlässt, gepaart mit einer Zeremonie des Räucherns, ist universell und ich wage zu sagen, beispiellos.

Im Laufe der Geschichte haben Menschen eine große Anzahl von Pflanzen in Form von Weihrauch, Harzen und Blattbündeln für verschiedene spirituelle und praktische Zwecke verbrannt.  Bestimmte Pflanzenstoffe enthalten ätherische Öle, die Insekten abschrecken. Wenn diese Pflanzen verbrannt werden, helfen die im aromatischen Rauch enthaltenen ätherischen Öle dabei, Schädlinge wie Mücken, Flöhe und beißende Fliegen zu vertreiben.  Zusätzlich ist der Rauch solcher Pflanzen oft antimikrobiell. In einer Studie wurden verschiedene Pflanzen verbrannt, um Rauch in die Luft abzugeben, wodurch die Populationen pathogener Bakterien in der Luft innerhalb einer Stunde um 94% reduziert wurden. Eine andere Studie untersuchte die antimikrobiellen Wirkungen von Rauch aus verschiedenen südafrikanischen Pflanzen, die traditionell verbrannt werden, und stellte fest, dass der Rauch antimikrobieller ist als andere Extrakte aus denselben Pflanzen.

Nachdem ich auch schon selber in verschiedenen Ländern gearbeitet habe, kann ich persönlich die Fähigkeit des Rauches bestätigen, Schimmel zu verhindern. Du kannst dir sicher vorstellen, dass es aromatischer Pflanzenrauch vor der Erfindung von Türen, Bildschirmen und modernen Hygienepraktiken gab. Das Verbrennen von duftenden Blättern und Harzen half dabei, die Menschen und ihre Räume gesund zu halten!

Menschen verbrennen auch aromatische Pflanzen, um den Duft zu genießen oder positive Gefühle zu fördern. Wenn du ätherische Öle in deinem Zuhause verteilst oder natürliche Aromatherapiekerzen anzündest, verwendest du eine konzentrierte Form von pflanzlichem Aroma. Das Verbrennen von Rauchstäbchen, Harzen oder aromatischen Blättern ist eine einfache Methode, um ätherische Öle - und verwandte aromatische Pflanzenstoffe - freizusetzen, verbunden mit der visuellen und olfaktorischen Mystik des Rauches. Die spirituellen und religiösen Traditionen brennender aromatischer Pflanzen sind reich und vielfältig und durchqueren fast alle Religionen und Kontinente. Die alten Ägypter z.B. verbrannten vor viertausend Jahren botanischen Weihrauch. Aromatischer Pflanzenrauch spielt in den Zeremonien von Buddhisten, Christen, Taoisten, Heiden und Hindus eine Rolle.
In ganz Nordamerika haben verschiedene Ureinwohner seit Jahrhunderten aromatische Kräuter gebündelt und verbrannt. Pflanzen wie Weißer Salbei (Salvia apiana), Beifuß (Artemisia tridentata) und Süßgras (Hierochloe odorata) werden zur Zeremonie und für andere Heilzwecke verwendet.  Die Praktiken und Rituale variieren zwischen den Gruppen mit sehr spezifischen und bewussten Traditionen.

Ich bin europäischer Abstammung und nicht in den traditionellen Praktiken oder Zeremonien einer Kultur geschult. Daher achte ich darauf, meine Bündelung oder mein Räuchern nicht als traditionelle Praxis darzustellen. Außerdem sammle ich meine Pflanzen in der Natur die hierzulande traditionell für aromatischen Rauch verwendet wurden und baue diese in meine Bündel ein. Als solches werde ich diese aromatischen Bündel als "Rauchstäbchen" bezeichnen, da dies universeller angewendet wird.

Das Ernten und Bündeln von aromatischen Räucherstäbchen ist eigentlich ganz einfach und macht Spaß. Erwäge doch einmal, ein Treffen mit einer Gruppe von Freunden zu veranstalten, die jeweils Material aus ihrem eigenen Garten oder ihrer Nachbarschaft mitbringen und ihr zaubert zusammen eure Rauchbündeln. Jedes Mal, wenn ihr dann ein Räucherstäbchen verbrennt, wird die Wärme eurer Freundschaften wieder entfacht!

Pflanzen zur Herstellung von aromatischen Kräuterrauchbündeln
 
Halte dich bei der Herstellung von Kräuterbündeln an Pflanzen, die üblicher Weise wegen ihres aromatischen Rauches verbrannt wurden, da einige Pflanzenarten giftigen Rauch produzieren. Mit anderen Worten, es ist am besten, nicht mit dem Verbrennen unbekannter Pflanzen zu experimentieren. Die Pflanzen in der folgenden Liste wurden traditionell in Europa gesammelt, gebündelt und wegen ihres aromatischen Rauches verbrannt (mit Ausnahme von weißem Salbei, der aus Südkalifornien stammt).
 
Beginne mit einer oder mehreren dieser Pflanzen und kombiniere eine Vielzahl von Pflanzenstoffen mit unterschiedlichen Texturen und Farbtönen. Füge diesen Schönheiten einen Farbtupfer hinzu: Lavendel (Lavandula spp.), Rosenblätter (Rosa spp.), Mexikanischer Salbei (Salvia leucantha), russischer Salbei (Perovskia atriplicifolia) und lila Sorten von Basilikum und Tulsi (Ocimum spp.) Das Anbringen einzelner Blütenblätter - im Gegensatz zu Blütenzweigen - ist etwas schwierig und erfordert zusätzliche Finesse.

Zeder (Juniperus virginiana)

Wacholder (Juniperus spp.) wurde in vielen europäischen Traditionen verwendet, um böse oder schlechte Energien abzuwehren und Schutz zu bieten. Wacholder wächst wild in weiten Teilen Nordamerikas und Eurasiens. Du kannst jede Wacholderart verwenden, die auch Zeder genannt wird.

Garten Salbei (Salvia officinalis)

Gartensalbei (Salvia officinalis) wird im Hochsommer geerntet, bevor die Pflanzen zu blühen beginnen. Der Rauch wird verwendet, um negative Energien abzuwehren, Räume zu reinigen und Schutz zu bieten. Salbei soll auch böswillige Gedanken und Gefühle aufnehmen.

Lavendel (Lavandula angustifolia)

Lavendel wird verbrannt, um Entspannung und ein Gefühl der Ruhe zu vermitteln. Es kann verwendet werden, um Trauma und Trauer zu lindern und Angstzustände zu verringern. Die graue Textur der Blätter und der violette Spritzer der Blütenstäbe verleihen den botanischen Bündeln ein Kräuterflair.

Beifuß (Artemisia vulgaris)

Beifuß wird traditionell verbrannt, um das Träumen und Wahrsagen zu fördern. Beifuß stammt aus Eurasien. Sammele die Pflanzen, bevor sie blüht. 

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Rosmarin kann leicht im heimischen Kräutergarten angebaut werden. Sammele die Zweige im Hochsommer; Die blühenden Zweige sorgen für Schönheit, sind aber nicht notwendig. Rosmarin wird verbrannt, um Räume zu reinigen und zu schützen und die Aufmerksamkeit und Vitalität zu erhöhen. Es wurde traditionell verwendet, um das Selbstvertrauen und die Entschlossenheit zu stärken.

Weißer Salbei (Salvia apiana)

Weißer Salbei (Salvia apiana) stammt aus den Küstenausläufern Südkaliforniens und ist vom Verlust des Lebensraums und der Überernte bedroht - hauptsächlich für aromatische Rauchstäbchen. 

Einheimische aromatische Räucherstäbchen aus Salbei, Lavendel, Rosmarin
Wie man Kräuterrauchstäbchen zubereitet

Nehme dir vor der Ernte die Zeit, dich zu zentrieren und Achtsamkeit zu pflegen. Erwäge auch, mit der Pflanze zu sitzen und einfach still zu atmen, um die Schönheit und Stärke der Pflanze zu beobachten. Überall auf der Welt bitten traditionelle Völker vor der Ernte um Erlaubnis von Heil- und Zeremonienpflanzen. Diese Praxis fördert Demut und Vernetzung.
 
Was auch immer du glaubst, ein Gefühl der Dankbarkeit und Wertschätzung schafft die Voraussetzungen für eine schöne Ernte- und Bündelungssitzung. Achte wie immer auf die Identifikation und sammele nur Pflanzen, die reichlich vorhanden sind und nicht besprüht wurden.

1. Schneide 8 bis 10 Zentimeter große Zweige der Pflanze.  Je nach Pflanze benötigst du 5 bis 10 Zweige pro Bündel.

 2. Ordne deine Zweige in Bündeln mit einem Durchmesser von zwei bis drei Zentimeter in derselben Richtung an. Du kannst Bündel aus einem Pflanzentyp oder gemischte Bündel aus verschiedenen Arten herstellen. Dein Bündel schrumpft beim Trocknen. Mache sie also etwas praller als die gewünschte Größe.

Ordne 5-10 Zweige deiner Pflanze (oder Pflanzen) in die gleiche Richtung

3. Du benötigst Schnur, die etwa fünf- bis sechsmal so lang wie das Bündel ist. Umschließe die Basis des Bündels fest und binde es mit einem Knoten zusammen, wobei das lange Ende der Schnur frei bleibt. Während das Pflanzenmaterial trocknet, schrumpft das Bündel. Daher ist es wichtig, das Bündel fest zu binden, damit es nicht auseinanderfällt.

Umschließe die Basis des Bündels fest und binden Sie es zu einem Knoten zusammen.

4. Wickel deine Schnur in einem diagonalen Winkel (wie die Streifen auf einer Zuckerstange) um das Bündel und denke daran, die Schnur dabei straff zu ziehen. Falte das Pflanzenmaterial oben um, um eine sauberere Kante zu erhalten, falls gewünscht.  Kreise nun in einem diagonalen Winkel zurück, überquere die aufsteigende Schnur und mache dabei kleine "X".  Wenn dein Bündel an den Rändern etwas rau ist, kannst du noch einmal kreisen.  Binde die Schnur am unteren Ende des Bündels ab, nachdem du die Basis wieder umkreist hast. Wenn dein Bundle etwas widerspenstig ist, mache dir keine Sorgen: Es wird beim Trocknen zahmer.

Wickele die Schnur in einem diagonalen Winkel um das Bündel.

5. Trockne dein Bündel, indem du es an einem warmen, trockenen Ort hängst. Hitze- und Luftbewegungen beschleunigen das Trocknen, was wichtig ist. Wenn das Bündel zu langsam trocknet, bildet sich im Innenraum Schimmel. Nach vier bis sieben Tagen auf Trockenheit prüfen, indem das Pflanzenmaterial gebogen wird: Wenn die Pflanze bricht und sich knusprig anfühlt, ist sie trocken und entzündungsbereit!

6. Lagere deine Bündel in Gläsern, um Frische und Aroma zu bewahren.

Zünde die Spitze deines Rauchstabs mit einem Feuerzeug, einer Kerze oder einem Streichholz an. Wenn die Flamme nach fünf Sekunden nicht von selbst erlischt, puste sie vorsichtig aus. Halte den Schwelstab über eine Abalone-Muschel oder eine feuerfeste, flache Schüssel, um herabfallende Asche aufzufangen. Wenn du aromatischen Rauch in einen Innenraum abgeben möchtest dann kannst du mit deinem Bündel durch das Haus gehen und vorsichtig darauf pusten oder fächern.
Bringe deinen Geist zu Ruhe, bevor du ein Bündel entzündest. Deine Dankbarkeit für die aromatischen Öle der Pflanze gibt einen respektvollen Ton an. Denke daran, dass viele indigene Kulturen traditionelle Rituale und spezifische Praktiken zur Rauchheilung oder -reinigung haben. 
Es ist wichtig zu wissen, dass verschiedene Pflanzen unterschiedlich brennen: Einige Kräuter schwelen langsam, während andere sich schnell mit einer starken Flamme entzünden und einige knistern sogar. 
Lasse niemals einen brennenden Rauchstab unbeaufsichtigt!

Wenn ich jetzt dein Interesse geweckt habe und du gerne mehr über Schwangerschaftsrituale erfahren möchtest und wie dir das Räuchern hilft deine Ängste loszulassen, dann komme jeden Mittwoch um 10 Uhr in meine Online Sprechstunde:

Ich freue mich auf dich.
Alles liebe

Alle Angebote anschauen

🦠 COVID-19 und das Sonnenvitamin D 🌞

Sonnenschein und frische Luft

Kannst du glauben, dass Ärzte noch im 20. Jahrhundert dachten, dies sei schlecht für unsere Gesundheit? Doch auch gerade jetzt in der COVID-19 Situation wird von offizieller Stelle angenommen, dass „frische Luft“ und „Sonnenstrahlen“ zu einer Erhöhung des Infektionsrisikos führt. Und so werden uns Atemmasken auferlegt und uns empfohlen unsere Wohnungen nicht zu verlassen. Dabei werden unsere Qualitätsmedien nicht müde ständig Begriffe wie Pandemie und Epidemiologie zu wiederholen, während wir tagtäglich Gebetsmühlenartig auf einen Impfstoff als DER Heilsbringer der Nation eingestimmt werden. Sicher soll er sein und das Licht am Ende des Tunnels. Denn angeblich gibt es keine wirkungsvolle Behandlung gegen COVID-19 die mit Sicherheit auch funktioniert. Doch die Wahrheit ist immer viel einfacher als die Lüge. Und so kommt es, dass in der Öffentlichkeit der Blick niemals auf ein natürliches Heilmittel gelegt wurde. Nämlich unsere Sonne, oder besser auf ein Hormon, was durch Sonneneinstrahlung in unserem Körper gebildet wird: Das Hormon Vitamin D.

Vitamin D ist ein Stoff, der für die Gesundheit von Menschen unerlässlich ist. Vitamin D ist an mehr als 200 Stoffwechselprozessen beteiligt. Ein Mangel an Vitamin D kann zu einer großen Zahl von Krankheiten führen. Unser Organismus bildet das sogenannte Vitamin D3, wenn er der Sonne ausreichend ausgesetzt ist. Alternativ hierzu kann Vitamin D auch über die Nahrung aufgenommen werden: D3 aus tierischen Produkten und D2 aus pflanzlichen Produkten. Unabhängig von der Art der Quelle durchläuft Vitamin D im Körper mehrere Stufen, bevor es von unterschiedlichen Zellen in seine eigentlich aktive Form umgewandelt wird.  Zunächst wird Vitamin D2/D3 in der Leber zu einer Vorstufe, dem sogenannten 25-Hydroxy-Vitamin-D3, auch Calcidiol, umgewandelt. Diese Form von Vitamin D zirkuliert in unserem Blut, wird dadurch im Körper verteilt und dann in unsere Leber und allen Fettzellen gespeichert. Bei Bedarf kann unser Organismus diese Vorstufe 25-Hydroxy-Vitamin-D3 zum eigentlichen aktiven Vitamin-D-Hormon Calcidiol umwandeln.

Mit einer einfachen Blutuntersuchung lässt sich die Versorgung des Körpers mit der Vorstufe 25-Hydroxy-Vitamin-D3 messen. Dieser Test kann entweder von einem Arzt oder auch eigenständig zuhause mithilfe eines Heimtests durchgeführt werden. Den Test zu kaufen im Internet, kostest dich ca 30 Euro, und das Resultat ist innerhalb weniger Tage zu haben.

Etwas verwirrend ist, das diese 25-Hydroxy-Vitamin-D3 in zwei unterschiedlichen Einheiten gemessen wird: in Nanomoles per Liter (nmol/l) und in Nanograms per Milliliter (ng/ml). Diese beiden Maßeinheiten haben sich historisch entwickelt. Es gilt Nanomol ist 2,5 x so viel wie Nanogram. D.h:

70nmol/l = 30ng/ml
50nmol/l = 20ng/ml
30nmol/l =1 2ng/ml


Warum ist Vitamin D so wichtig? 

 
Evolutionsbedingt hat sich der Mensch, wie alle Lebewesen, psychologisch an die vorherrschenden Konditionen und Nahrungsangebote angepasst. Das heißt für uns, dass unsere Körper darauf eingestellt sind, dass wir als tagaktive „Säugetiere“ viel Zeit in der Sonne verbringen. Genau das haben Menschen bis zur Industrialisierung beziehungsweise bis vor 150 Jahren auch getan. Wir haben uns tagsüber an der frischen Luft und in der Sonne aufgehalten, weltweit. Und genau diese Konditionen braucht sind notwendig, um eine ausreichende Versorgung von Vitamin D im Körper aufzubauen. Konkret sollten folgende Rahmenbedingungen eingehalten werden:

Größere Flächen unseres Körpers, zum Beispiel unbedeckte Arme und Beine, sollten mehrmals in der Woche zwischen 15 und 40 Minuten der direkten Sonne ausgesetzt werden.

Die Sonne muss dabei einen hohen Stand aufweisen, da sonst nicht genug Strahlen durch die Atmosphäre bei uns ankommen. In Deutschland ist das der Fall zwischen 11:00 und 15:00 Uhr in den Monaten März bis Oktober.

Weiterhin muss der Himmel klar sein, eine dicke Wolkenschicht oder starke Luftverschmutzungen lassen keine Vitamin D Produktion im Körper zu. Ebenso verhindern Bekleidung und Sonnencreme ab Lichtschutzfaktor 8 fast vollständig die Eigensynthese von Vitamin D.

Aufgrund von veränderten Lebensumständen erfüllen heute die wenigsten Menschen diese notwendigen Rahmenbedingungen. Ein schleichender gesellschaftlicher Wandel hat unser Verhalten verändert. Ab den 1960ern z.B. kam der Einzug in Hochhäuser, Büros, ganztägige Kindergärten und gemütliche Wohnzimmer mit Fernseher und heute Computern. Als Folge bewegen wir uns alle, inklusive unserer Kinder, nur noch selten in der Sonne. Das Resultat ist, dass die Bevölkerung unter einem flächendeckenden Vitamin D Mangel leidet, einfach, weil den meisten Körper die Chance genommen wird, die notwendige Eigenproduktion zu leisten. Wir haben ganz grundsätzliche Rahmenbedingungen für eine gesunde Existenz verändert. 

Sonnenmangel ist nichts Neues
 
Schon vor dem Einzug in Büros und Ganztagsschulen gab es Zeiten, in denen Sonne für uns Menschen Mangelware war. Besonders auf der bevölkerten Nordhalbkugel waren die sonnenarmen Monate ein Problem. In dieser Zeit benötigen Menschen schon immer verstärkt Vitamin D aus der Nahrung. Eine gute Quelle für Vitamin D ist Leber oder Lebertran Höhe, also das Öl, dass aus der Leber von Fischen gewonnen wird. Denn auch für Fische und eigentlich alle Tiere gilt: die Leber ist Ihr Speicher für essenzielle Nährstoffe und fühlt sich immer wieder auf, solange sie unter natürlichen Bedingungen leben.
 
In größeren Mengen kann man auch fetten Seefisch real oder Lachs essen, da auch deren Fettzellen, wie bei uns Menschen, Vitamin D speichern. Die Wikinger wussten das bereits vor über 1000 Jahren und haben sich mit den entsprechenden Fischprodukten über die dunkle Winterzeit weg geholfen. Auch bei der Nachkriegs Generation stand geräucherter Fisch, oder Lebertran Öl, sehr oft auf dem winterlichen Speiseplan. In der heutigen Zeit essen die meisten Menschen aber weder viel fetten Fisch noch nehmen Sie Lebertran ein oder halten sich ausreichend lange in der Sonne auf.
 
Neben natürlicher Sonne und Nahrung gibt es auch noch eine dritte Möglichkeit, um den Körper mit Vitamin D zu versorgen. Seit den 1920ern ist bekannt, dass auch mit einer Höhensonne (Solarium) mit dem entsprechenden UVB Strahlen einen Vitamin D Mangel entgegengewirkt werden kann. Ähnlich wie bei natürlicher Sonne produziert der Körper dann in der Haut Vitamin D. Aber auch dieses Wissen sowie die Angewohnheit, sich besonders im Winter regelmäßig ins Solarium zu legen, gehen seit den 1990er Jahren stark zurück. Dank zusätzlicher Regulierungen seitens der EU und der starken Konzentration auf die Risiken von Hautkrebs in den Medien, haben sich die Nutzerzahlen von Solarien in den letzten 20 Jahren halbiert. Allerdings ist anzumerken, dass die Nutzung von Sonnenbänken für manche Menschen tatsächlich gesundheitliche Nachteile bedeuten kann und Solarium im Grunde keine gute Alternative darstellen, den körpereigenen Vitamin D Mangel auszugleichen. Trotzdem gilt: der Körper braucht Sonnenstrahlen und Vitamin D.
 
Hinzukommt, dass die eigene Synthese und die Aufnahme von Vitamin D auch im Körper gestört sein könnten. Das nennt man dann Verwertungsstörungen. Diese Störungen entstehen vor allem durch Schäden an der Leber und die Nieren, durch zum Beispiel Magen und Darmerkrankungen, Wechselwirkungen mit verschiedenen Medikamenten oder Erkrankungen der Nebenschilddrüse. Wenn man bedenkt, wie viele Menschen heute bereits eine dieser Gruppe zugeordnet sind, kann man die Versorgungssituation der Bevölkerung leicht überschlagen ich halte fest:

1. Die Mehrheit der Bevölkerung geht selten in die Sonne. Und wenn, dann meist nur mit viel  
    Sonnencreme.

2. Die Mehrheit der Bevölkerung ist wenig bis keine Leber, selten fetten und geräucherten Fisch und
    nimmt kein Lebertran. 

3. Die Mehrheit der Bevölkerung geht selten oder gar nicht ins Solarium.

4. Große Teile der Bevölkerung schlucken regelmäßig Medikamente und haben in der Folge Probleme
    mit der Leber, der Verdauung und der Schilddrüse.

In der Konsequenz sind die meisten Menschen bei uns in Deutschland stark unter versorgt mit Vitamin D.


Funktionen von Vitamin D im Körper

 
Die Relevanz von Vitamin D für den Körper kann nicht genug thematisiert werden. Der Organismus braucht es für endlos viele Stoffwechselprozesse. Und auch hier gilt: Vitamin D wirkt nicht alleine. Es ist vielmehr ein „Aktivierer“ und arbeitet, immer mit anderen „Spielern“ zusammen, wie z.b. andere Vitamine, Hormone, Mineralstoffe und mehr. Wenn ein Vitamin erst mit anderen Spielern seine Wirkung im Körper erreicht, werden sie Cofaktoren oder Hilfsmoneküle genannt. Für Vitamin D sind zum Beispiel Magnesium, Vitamin K, Phosphor, Kalzium, Zink und Vitamin AA wichtig. All diese Mikronährstoffe immer auch im ungefähr richtigen Verhältnis, braucht es zum Beispiel, um gesunde Zähne und Knochen aufzubauen und zu erhalten. Es braucht also nicht nur Vitamin D, sondern auch diverse andere Mikronährstoffe, um gesunde Stoffwechselfunktionen sicherzustellen.
 
Mögliche Symptome einer Vitamin D Unterversorgung

o Verformung der Wirbelsäule Skoliose
o Oh Beine X-Beine
o Quadratschädel oder abgeflachter Hinterkopf
o Paradontose
o Verspäteter Zahndurchbruch
o Fehlstellung der Zähne
o Erhöhte Kariesanfälligkeit
o Veränderter Zahnschmelz
Grippale Infekte und geschwächtes Immunsystem
Kopfschmerzen und Bluthochdruck
Allgemeine Muskelschwäche und schlafe Bauchdecke
Kurzsichtigkeit und chronische Rückenschmerzen
Neigung zur Verstopfung und Muskelkrämpfe
Appetitlosigkeit und chronische Darmentzündungen
Herz Kreislauferkrankungen Verlust des Gehörs und Ohrensausen
Allergien und Adipositas
o Asthma und Diabetes
o Krebs und Schlafstörungen
o Multiple Sklerose und Demenz Rheuma und Depression, Aggression, Angstzustände
o Frühgeburten und Schwangerschaftsdiabetes
o Geburtsstillstand und erhöhte Kaiserschnittraten 
o Infektionen im Intimbereich
    u.s.w.

Die Funktionen von Vitamin D wie die Folgen eines entsprechenden Mangels sind umfänglich und schon seit etlichen Jahren erforscht. Zudem gibt es etliche Studien zu jedem der oben aufgeführten Krankheitsbilder und der entsprechenden Korrelation zu einer Vitamin D Unterversorgung. Diese Studien sind größtenteils online zu finden, zum Beispiel eine Suche über: Scholar.google.com 

Das, was über einstimmen in den meisten der Studien in Bezug auf Vitamin D festgestellt wird, ist folgendes: Menschen, die Symptome wie Autoimmunerkrankungen, Krebs, Osteoporose und vieles mehr aufweisen, haben meist gleichzeitig einen besonders niedrigen Vitamin D Spiegel. Wenn dieser Spiegel mit der Substitution von Vitamin D reguliert wird verbessert sich das Krankheitsbild oder die Symptome verschwinden komplett. D.h. allerdings nicht, dass jeder Mensch der eine niedrigen Vitamin D Spiegel hat, automatisch all diese Krankheitsbilder aufweist. Nein, es handelt sich hier vielmehr um eine statistische Größe die besagt, dass beim Auftreten der beschriebenen Symptome die Überprüfung des Vitamin D Spiegels zu empfehlen ist. 

Gerne wird in den Medien verbreitet, dass der Körper zwischen 80% und 90% seines Vitamin D Bedarf selbst herstellt. Das geht natürlich nur, wenn er auch tatsächlich der Sonne ausgesetzt wird. Da dies jedoch mehrheitlich nicht mehr geschieht, ist diese Angabe in der Regel irreführend. Ebenfalls wird in den öffentlichen Medien und auch gerne von Ärzten erklärt, dass eine Überdosierung von Vitamin D sehr gefährlich sein kann und man deswegen äußerst vorsichtig mit der Substitution sein sollte. Dazu sollte man wissen, dass es zwei Referenzgrößen gibt, die eine verlässliche Aussage über eine mögliche Überversorgung von Vitamin D bieten.

1. Der gemessene Wert im Blut, der Vorstufe von Vitamin D sollte, wie gesagt, nicht höher als 100ng/ml El oder 250nmol/L sein.

2. Die wissenschaftlich belegte und als sicher gelten der Maximaldosis für einen Erwachsenen, die man an einem Tag zu sich nehmen darf, beträgt 100.000 internationale Einheiten. Diese Dosis sollte allerdings nicht über Monate eingenommen werden, sondern nur im Fall einer starken Unterversorgung und als Korrektur und dann nur wenige Tage. Andernfalls wird sich der Blutspiegel langsam aber sicher irgendwann in den nicht mehr gesunden Bereich bewegen.

Als Orientierung gilt auch folgendes zu bedenken: Der menschliche Körper produziert in circa 30 Minuten zwischen 10.000 und 20.000 internationale Einheiten (i.E.) Vitamin D. Voraussetzung ist, dass er um die Mittagszeit und bei hohem Sonnenstand der Sonne ausgesetzt ist. Genau das haben praktisch alle Menschen in unseren Breitengraden bis vor 150 Jahren und in weiten Teilen Afrika bis vor wenigen Jahren getan. Ohne Sonnencreme. Diese Größenordnung gilt als Referenzgröße und dient als Orientierungsgröße dafür, wie lange man sich täglich ohne weitere Bedenken der Sonne aussetzen kann, sofern sie denn scheint.

Dosierung 

Alter
0-12 Monate
1 bis 13 Jahre
ab 14 Jahren

Dosis
400 IE täglich
2000 IE täglich
4000 IE täglich

In der Schwangerschaft bei Mangel 10.000 IE 

Ebenfalls sind die Angaben durchaus noch in Relationen zu setzen: die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt in den Winter Monaten als tägliche Zugabe 800 internationale Einheiten, internationale Behörden wie die US Endocrine Society empfehlen dagegen 1500-2000 Einheiten. Ein erwachsener Mensch benötigt aber 4000 Einheiten Vitamin D pro Tag. Die gesundheitlich völlig zulässig als Nahrungsergänzungsmittel eingenommen der Maximaldosis ist also circa 100mal so hoch wie die empfohlene Tagesdosis. In der Größenordnung ist so ziemlich jeder Stoff für den Körper giftig. Uns wird zum Beispiel empfohlen, 2l Wasser täglich zu trinken. Ab 8l ist dann Wasser für den Menschen tödlich, in dem Fall versagen die Nieren. Das ist allerdings nur viermal so viel wie offiziell empfohlen. 

Fakt ist, dass weder einem Arzt noch der Pharmaindustrie daran gelegen ist, dass die Gesellschaft sich ausreichend mit Vitamin D versorgt.
Warum ist das so? Wir leben in einem System wo wir mit kranken Menschen Geld verdienen. Nicht mit gesunden Menschen. Ein Arzt kann dann am meisten abrechnen, wenn der Patient krank ist. Also hier steht auch wieder das Motto ganz klar im Raum: Ohne Moos Nix los“
 
Wenn du wissen möchtest, wie du und dein Baby immer einen ausgeglichenen Vitamin D Spiegel haben kannst, welche positiven Eigenschaften dies hat und wie du das nachhaltig aufrechterhalten kannst, erfährst du in meinen Coachings.
 
Alles liebe

Alle Angebote anschauen

🌸 Die Wildrose und Ihre Magie

Jetzt ist meine Lieblingsjahreszeit! Ich kann kaum glauben, dass eine so schöne und duftende Pflanze um mich herum so frei wächst. Während Rosen seit Tausenden von Jahren für ihre Schönheit verehrt werden, sind sie mehr als eine hübsche Pflanze und ein süßer Duft. Rosenblüten sind leistungsstarke Medikamente zur Verringerung emotionaler und körperlicher Schmerzen, zur Wundheilung und zur Verringerung systemischer Entzündungen wie Arthritis. Hier sind einige Lektionen, die ich aus wilden Rosen gelernt habe.

Ihr Duft ist eine kraftvolle Möglichkeit, deine Stimmung zu verändern. Atme tief aus dem Herzen einer Rosenblume. Spürst du die unmittelbare Wirkung, dein Herz zu öffnen und zu jubeln? Kräuterkenner verwenden gewöhnlich Rosen, um ein gebrochenes Herz zu heilen und jemanden zu unterstützen, der durch Trauer, Traurigkeit und Depression geht. 
Ich empfehle immer Rosenblätter in Kombination mit Weißdornblättern und Mimosenrinde gegen Trauer und posttraumatisches Stresssyndrom einzusetzen.

1. Rosen können beides, körperliche Schmerzen verursachen und heilen. Wenn du jemals mit den Dornen einer Rose in Berührung gekommen bist, wurdest du sofort auf ihren Abwehrmechanismus aufmerksam. Rosendornen können leicht an Haut und Kleidung hängen bleiben und eine schmerzhafte Erinnerung daran hinterlassen, dass Rosen mehr als nur Schönheit sind. Rosen können zwar Kratzer hinterlassen, aber auch Wunden heilen und Schmerzen lindern. Alle Teile der Rosenpflanze werden seit langem zur Heilung von äußeren und inneren Wunden verwendet. Eine häufige Wildrosenart, Rosa Woodsii, wurde von den Paiute Indianern ausgiebig bei topischen Anwendungen gegen Furunkel, Sonnenbrand, Wunden, Schnitte und Schwellungen verwendet. Die Okanogan-Colville Stämme verwendeten gekaute Blätter als Umschlag für Bienenstiche.

2. Rosen lehren Präsenz und Bewusstsein. Ich haben ein gutes Stück Wildcrafting betrieben und von allen Pflanzen, die ich in der Wildnis geerntet und gepflegt habe, habe ich bei Rosen sensorische Erfahrungen gesammelt. Ich mache mich oft morgens mit meiner Tasche in der Hand auf den Weg. Ich spüre die warme Sonne auf meiner Haut und hören den Ruf der Singvögel um mich herum.  Wenn ich mich den Rosensträuchern nähere, kann ich oft das Summen von Bienen hören, bevor die Rosen in Sicht sind. Wenn es ein heißer Tag ist und der Wind genau richtig ist, strömt der Duft von Rosen in mein Gesicht, um mich zu begrüßen, bevor ich mich bücke, damit die Blumen meine Nase treffen kann. Am Anfang des Erntens, genieße ich das seidige Gefühl der Blütenblätter an meinen Fingern.

Tipps zum Ernten von Wildrosen
 
Heute möchte ich dir einige Tipps zum Ernten von Wildrosen sowie eine meiner Lieblingsmethoden zum Genießen von Wildrosen mitteilen: Rosenblütenhonig.
 
Wenn ich Rosenblätter ernte, um sie in Honig einzuhüllen, sammle ich gerne die besten Blütenblätter, die ich finden kann.  Als erstes stelle ich sicher, dass ich in einem Gebiet ernte, das frei von Pestiziden und Herbiziden ist.  Als nächstes möchte ich sicherstellen, dass ich in einem Gebiet ernte, in dem es reichlich Rosen gibt, damit ich sicher sein kann, dass die Bienen und andere Insekten noch reichlich Rosen übrighaben. Bevor ich sie ernte, rieche ich an den Rosen, um sicherzustellen, dass sie duften. Obwohl alle unsere wilden Rosen duftend sind, habe ich festgestellt, dass sie mehr Duft haben, wenn sie zu Beginn des Tages geerntet werden als am Abend.

Um die Blütenblätter zu ernten, klopfe ich zuerst vorsichtig auf die Blume, damit alle Insekten in der Blume ihren Fluchtweg finden.  Dann lege ich meine Finger hinter die Blütenblätter und ziehe sanft daran. Wenn sie sich nicht sofort lösen, gehe ich zu einer anderen Blume über. Sobald ich genug Blütenblätter für meinen Honig habe, nehme ich sie mit nach Hause und lege sie auf ein Tablett auf dem Balkon um kleinen Lebewesen zu helfen, Schutz zu finden. Wenn du keine wilden Rosen um dich hast, keinen Wald oder Feldweg wo sie wachsen, dann kannst du auch domestizierte Rosen verwenden, aber stelle sicher, dass sie nicht besprüht wurden. Verwende niemals Rosen aus Blumengeschäften, da diese Rosen mit allen möglichen Chemikalien besprüht wurden.

Rosenblütenhonig

Rosenblütenhonig ist eine einfache Leckerei, die unglaublich luxuriös schmeckt. Ich zaubere ihn jedes Jahr, scheine aber nie genug zu machen. Ich beträufele Pfannkuchen, Toast, Eis, Haferflocken und Smoothies damit.

Was du brauchst:
Ein kleines Glas- genug Rosenblätter, um das Glas zu füllen, Honig, (ich verwende lokalen Honig vom Imker)
Sobald deine Rosenblätter von Insekten befreit sind, lege sie in dein Glas. Gebe genügend Rosen hinein.
Wenn die Rosenblätter nicht staubig sind, musst du die Rosenblätter nicht waschen. Tatsächlich schmeckt dein Honig stärker, wenn du sie nicht abspülst. Fülle anschließend das Glas mit Honig. Da ich lokalen Honig verwende, der nicht verarbeitet wurde, ist mein Honig oft hart und kristallisiert. Ich erwärme den Honig gerne sanft, um sicherzustellen, dass er eine sirupartige Konsistenz hat. Wenn er leicht erwärmt und flüssiger ist, können die Blütenblätter besser infundiert werden. Wenn die Temperatur des Honigs unter 35° Grad gehalten wird, behält er die Eigenschaften des rohen Honigs bei.
Ich füge den Honig oft in zwei Schritten hinzu. Zuerst fülle ich das Rosenblütenglas mit Honig und rühre es gut um, um Luftblasen zu entfernen. Dann füge ich mehr Honig hinzu, um das Glas wieder aufzufüllen. Ich empfehle, mindestens drei Tage zu warten, bevor du den Honig isst. Der Honig entzieht den Rosen die Feuchtigkeit, das verleiht dem Honig den parfümierten Geschmack. Er ist lange haltbar, wenn du ihn natürlich nicht gleich auffutterst.

Alles Liebe

Alle Angebote anschauen

✨Anleitung zum Herstellen von Hydrosolen


Die Natur kann enorme Weisheit und Heilung bringen, insbesondere wenn wir mit unseren lokalen Ökosystemen und Ökologien arbeiten. Ich glaube, eine der wirksamsten Methoden, um mit der Natur zu heilen, besteht darin, die angeborenen heilenden Eigenschaften von Pflanzen mit Ihren eigenen verschiedenen Arten von medizinischen Präparaten zu kombinieren. Die Pflanzen und Bäume bieten das Rohmaterial und deine Hände und Werkzeuge formen dieses Material zu etwas, das Körper, Geist und / oder Seele heilt. Die Umwandlung von Baum- und Pflanzenmaterial durch alchemistische Prozesse in Medizin - und die anschließende Einnahme dieser Medizin - kann eine unglaublich wirksame Methode sein, um tiefe Beziehungen nicht nur zur lebenden Erde, sondern auch zu den Bäumen selbst aufzubauen. Heute möchte ich über eine bestimmte Art von Medizin sprechen, die als „Hydrosol“ bekannt ist, und darüber, wie du mit Pflanzen- und Baummaterial deine eigene Medizin machen kannst. 
 
🌿Alchemie in der inneren und äußeren Welt
 
Alchemie ist die alte Kunst der Materietransformation. Alchemisten arbeiteten daran, unedle Metalle in Gold umzuwandeln, um den Stein des Philosophen für diesen Zweck zu rendern. Alchemisten arbeiteten auch mit Pflanzen durch Spagyrik, die Praxis der Pflanzenalchemie. Die Alchemisten glaubten, dass der Prozess der Alchemie, als sich das Material durch die schwarzen, roten und weißen Phasen bewegte, nicht nur auf der physischen Ebene stattfand, sondern vielmehr Transformationen von Geist, Körper und Seele ermöglichte. Ich habe, wie die meisten Leute dieser Zeit, noch nie etwas mit metallalchemischer Arbeit gemacht (es ist hochgiftig).  Aber seit vielen Jahren bin ich fasziniert von Spagyrik und habe mit diesen Techniken eine Reihe von Vorbereitungen getroffen. Da Alchemie ein innerer und äußerer Prozess ist, gibt es eine ganze Bewegung der Arbeit der „inneren Alchemie“ oder der „spirituellen Alchemie“, die für innere Transformationen verwendet werden kann. Das Besondere an jedem alchemistischen Prozess ist: Materie muss mit Feuer und Hitze abgebaut werden, um reiner reformiert zu werden.
 
Ich habe viel über die Arbeit nachgedacht, die wir mit Bäumen und Alchemie machen könnten, und habe auf verschiedene Weise in diese Richtung experimentiert. Grundlegende spagryische Präparate kombinieren mazerierendes Pflanzenmaterial in hochprozentigem Alkohol und durchlaufen einen Verfeinerungsprozess, bei dem das mazerierte Material verbrannt wird und die Asche wird weiter verfeinert. Schließlich werden die raffinierten Materialien zu einer hochwirksamen Medizin kombiniert.
 
Ich denke, es gibt andere Arten von Arbeit, die du mit Pflanzen und Baumbestand machen kannst, die etwas weniger direkt sind. Auf der passivsten Seite, die wenig Werkzeug, Vorbereitung oder Zeit erfordert, ist eine einfache Blütenessenz, ein guter erster Schritt. Irgendwo in der Mitte, wo einige Vorbereitungen, Werkzeuge und Zeit erforderlich sind, haben wir das Hydrosol und die Herstellung eines ätherischen Öls. Auf der anderen Seite, die viel Vorbereitung und Zeit erfordert, haben wir die vollständige Vorbereitung der spagyrischen Pflanzen.
Hydrosole werden auch als „Blütenwasser“ bezeichnet, obwohl sie viel mehr als nur aus Blumen bestehen können. Sie werden durch ein einfaches Destillationsverfahren hergestellt. Du kannst ausgefallene Geräte (oft als Alembic oder Still bezeichnet) kaufen, um dies zu tun, oder du kannst es mit Dingen tun, die du wahrscheinlich bereits in deiner Küche hast. Ich habe den einfachen Ansatz verwendet mit Küchenmaterialien. 
 
Bei der Herstellung eines Hydrosols, auf das ich anhand der folgenden Fotos näher eingehen werde, wird frisches Pflanzenmaterial gesammelt, das von Natur aus aromatisch ist. Du benötigst viel Pflanzenmaterial - normalerweise mehrere Kilo. Dabei wird das Material erwärmt, um Dampf zu erzeugen, dieser Dampf gekühlt und wieder in eine flüssige Form gebracht, die medizinisch und relativ lagerstabil sind.
 
Hydrosole sind für sich genommen heilige Medizin, obwohl sie oft als „Nebenprodukte“ des Destillationsprozesses von ätherischen Ölen angesehen werden.  Wenn du Pflanzenmaterial mit hohen Mengen an flüchtigen Ölen erhitzt, treten diese Öle auch durch den Destillationsprozess aus und sitzen auf dem Hydrosol. Die meisten Menschen, die zu Hause an diesem Prozess arbeiten, insbesondere mit heiligen Bäumen, produzieren möglicherweise nicht genug Öl, damit es sich lohnt, obwohl einige Pflanzen wie Lavendel oder Goldrute dies sicherlich können, insbesondere wenn du mehrere Chargen Destillation durchführst.
 
Ernte dein Pflanzenmaterial mit Ehrfurcht und Respekt. Hydrosole und Destillation benötigen viel Pflanzenmaterial. Du kannst auch durch deinen Garten gehen oder den Wald besuchen. 
auch Küchenkräuter werden häufig verwendet wie:

  • Salbei
  • Rosmarin
  • Lavendel
  • Rose (Blütenblätter)
  • Thymian
  • Oregano
  • Duftende Geranie​

In Bezug auf Bäume würden die Blätter oder Nadeln funktionieren. Zu denen, mit denen ich experimentiert habe, gehören:
 

  • Blaufichte (Nadeln)
  • Weißkiefer (Nadeln)
  • Birke (knospende Zweige)​

Ernte dein Material an einem sonnigen Tag, an dem es nicht regnet. Der Regen, insbesondere für Blüten oder aromatische Blätter, kann die Pflanzenöle und das Gesamtergebnis verdünnen. Ernte das Pflanzenmaterial in reichlich vorhandenen Gebieten oder baue es selbst an, um sicherzustellen, dass du  nicht zu viel Pflanzenmaterial entnimmst. Wenn die Pflanze selten ist, ist eine Tinktur im Allgemeinen wahrscheinlich der beste Weg, um die Energie dieser Pflanze zu nutzen, da sie am effizientesten ist. Wenn die Anlage sehr reichlich vorhanden ist, ist eine Wasserdampfdestillation eine gute Wahl.
Das Timing ist auch wichtig - Pflanzen haben zu verschiedenen Jahreszeiten unterschiedliche Mengen an aromatischen Ölen. Wenn ich eine Zubereitung aus Birke machen würde, würde ich dies im zeitigen Frühjahr tun, da zu dieser Zeit viel süßes Öl in den Birkenzweigen war (aufgrund des Saftflusses). Andere Pflanzen, wie die Nadelbäume, sind weniger wichtig. Blumen und Kräuter sollten auf ihrem Höhepunkt geerntet werden - also zum Beispiel, wenn Lavendel blüht, aber bevor es zur Aussaat kommt.

🌿Destillationsprozess

Jetzt werde ich Schritt für Schritt durch den Destillationsprozess gehen.

Als ich zu Hause war, entfernte ich großes Stielmaterial und tat mein Bestes, um die Nadeln zu zerdrücken. Ich hatte dies nicht mit der Blaufichte gemacht (stattdessen ganze kleine Zweige in den Destillierkolben gelegt), und das ergab, dass ich nur sehr wenig ätherisches Öl hatte, aber sicherlich ein schönes Hydrosol. Das Aufbrechen des Materials erfordert mehr Arbeit, aber ich glaube, es hat sich gelohnt, da ich eine bessere Vorbereitung hatte.

Nachdem ich die Nadeln eingeweicht hatte, fügte ich destilliertes Wasser zur Destillation hinzu. Der Punkt ist folgender: Der Prozess ist sehr effektiv und ich möchte bei meiner Destillation sicher keine vom Menschen zugesetzten Chemikalien wie Chlor im Wasser haben. 

Mein Destillierkolben hat auch eine Zusatzsäule, in die ich mehr Pflanzenmaterial einfüllen kann, und die Oberseite, die auch Pflanzenmaterial aufnimmt.  Also habe ich das getan - also sind sowohl die Basis als auch die Säule mit Pflanzenmaterial gefüllt und die Basis ist auch mit Wasser gefüllt. Das gibt dir viel Pflanzenmaterial auf einmal zum Dampfdestillieren - wahrscheinlich 10x so viel wie bei meiner anderen Methode.

Bei der traditionellen Methode wird Roggenmehl verwendet, um den Destillierkolben vor dem Dämpfen abzudichten. Wenn du eine schwere Allergie gegen Gluten hast, würde ich ein klebriges Reismehl oder Tapiokamehl anstelle von Roggen empfehlen.  Ich habe es nicht versucht, aber ich denke, es würde funktionieren.  Zuerst mischst du eine große Menge des Roggenmehls. Es sieht einem klebrigen Brotteig sehr ähnlich. Ich habe nichts abgemessen, sondern nur genug Wasser hinzugefügt, bis ich eine schöne Paste bekommen habe.

Dann schmierst du im Grunde genommen die Paste in die Risse und Spalten des gesamten Destillierkolbens, um ihn zusammenzuhalten.  Die Idee ist, ihn abzudichten, damit nirgendwo Dampf austritt.

🌿Destillation
 

Bei der Destillation werden Pflanzenmaterial und Wasser erwärmt, um Dampf zu erzeugen, der dann zur Kondensation schnell abgekühlt wird. Das ist der gesamte Prozess. Du benötigst also etwas zum Aufheizen (ich habe einen kleinen Außenbrenner verwendet) und etwas zum Abkühlen (ich habe Leitungen mit einer kleinen Tauchflasche und eiskaltem Wasser verwendet).

Ich habe vergessen, ein Foto des Pumpenteils des Systems zu machen. Aus der Kondensatoreinheit ragen zwei Kupferrohre heraus - das obere fließt Wasser hinein und das untere zieht Wasser heraus. Du kannst das System kalt halten, wenn du kaltes Wasser hineinfließen lässt. Manche Leute nutzen dies einfach aus dem Wasserhahn. Wenn du eine Quelle oder einen Brunnen hast, ist das Wasser kalt genug, wenn du es weiter durchfließen lässt. Ich hatte das nicht, also habe ich stattdessen mehrere Eisbeutel und einen Kühler verwendet. Ich platzierte die Tauchpumpe am Boden des Kühlers und führte dann den Schlauch durch und in den Kondensator. Ich benutzte eine kleine Klammer, um den Druck des Wassers zu regulieren.

Ich stellte fest, dass das Gerät etwa 30 Minuten zum Aufheizen und etwa 45 Minuten zum tatsächlichen Kondensieren des Dampfes benötigte. Ich ließ es ungefähr zwei Stunden laufen, bis das Wasser nicht mehr trübe aussah, als es aus der Kondensatoreinheit kam.

Dieses letzte Wasser enthält sowohl dein ätherisches Öl als auch die Destillation. Du kannst einen schicken Ölabscheider kaufen, aber ich habe eine andere Methode angewendet. In meinem Fall war Goldrute die einzige Pflanze, die genug ätherisches Öl produzierte, um die Oberseite wirklich abzunehmen. Dazu habe ich einfach alles in ein Einmachglas gegossen und dann das Ganze eingefroren. Das Hydrosol gefriert, das Öl jedoch nicht. Ich zog es dann aus dem Gefrierschrank und zog das Öl mit einer Pipette von der Oberseite des Glases, entfror dann das Hydrosol und füllte es in ordentliche kleine Spritzerflaschen.

Die Herstellung von Baumhydrosolen und ätherischen Ölen ist eine einzigartige und schöne Möglichkeit, sich mit der wirksamen Medizin der Bäume zu verbinden und mit ihnen zur Heilung und Transformation zusammenzuarbeiten. Was wie ein einschüchternder Prozess erscheint, ist eigentlich ein sehr einfacher: die Verfeinerung wirksamer Medikamente durch Anwendung von Feuer, Wasser und Eis. Bei der Ausübung der Alchemie geht es natürlich nicht nur um die Herstellung einer physikalischen Medizin, sondern vielmehr um die Verfeinerung und Arbeit auf der Ebene der Seele. Alchemistische Präparate nicht nur als Medizin für den Körper, sondern auch als Medizin für die Seele.
 
Alles Liebe 

Alle Angebote anschauen

Hier findest du Beträge, Anregungen und Rezepte, um deine Schwangerschaft ganzheitlich zu genießen und zu feiern

💔Fühle dich und dein Baby💔

Hast du dir die Fragen aus dem letzten Beitrag gestellt? Was waren die Antworten?

Von vielen Frauen weiß ich, wenn es dir körperlich nicht so gut geht, geht es dir meist auch seelisch nicht so gut. Vielleicht bist du ja gerade ganz am Anfang deiner Schwangerschaft und willst noch gar nicht, dass deine Kollegen oder Freunde wissen, dass du schwanger bist? Oder du hast Angst, dass dein Baby nicht bei dir bleibt?

Dein Baby spürt diese Unsicherheit und Angst. Es kann sie noch nicht einordnen, es weiß nicht, warum diese Gefühle da sind. Aber es fühlt sie. Es fühlt mit dir, durch dich. Von Anfang an.
Und es will dir sagen, dass es sich mit diesen Gefühlen nicht wohl fühlt. 
Dann wird dir zum Beispiel übel...

Die meisten Schwangerschaftsbeschwerden sind meiner Erfahrung nach nicht rein körperlicher Natur. Sie sind oft Ausdruck unseres seelischen Befindens. Deshalb sollte man sie auch nicht nur einfach unterdrücken. Du solltest lieber dir, deinem Körper und deinem Baby vertrauen und auf die Signale achten. Viele Frauen haben dadurch, dass sie achtsamer sind, ein ganz neues Körpergefühl entwickelt und hatten kaum mehr Beschwerden.

Für mich hat sich eine Methode sehr bewährt, um auf sich und seine Körper zu achten und sich mit seinen Gefühlen und seinem Baby zu verbinden - die Meditation.

Gönne dir eine kleine Meditation jeden Morgen oder jeden Abend. Zwischen 5 und 15 Minuten täglich reichen vollkommen aus:
Setze dich aufrecht hin schließe deine Augen und lege deine Hände auf deinen Bauch. Nimm vorhandene Gedanken bewusst war. Beurteile sie nicht nach gut oder schlecht, werde dir einfach bewusst, was du fühlst und warum. Atme ruhig und bringe deine Aufmerksamkeit schließlich zu deinem Baby. Was fühlt dein Baby? Was will es dir sagen?

Ich weiß, das ist oft nicht so leicht. Man kommt nicht von heute auf morgen zu den richtigen Antworten. Setz dich nicht unter Druck! Bleib am Ball!

Und denk daran, in der Schwangerschaft kann man mit einfachsten Mitteln die Gaben, Kräfte und Energien der Natur nutzen und für die Heilung von körperlichen Beschwerden einsetzen. 
Wir alle wissen doch instinktiv, dass die Natur uns gut tut. 

Viele weise Frauen der Welt nutzen die Heilpflanzen schon seit Jahrhunderten in der Schwangerschaft und Geburt. Für mich gehört die Aromatherapie, die Homöopathie und die Pflanzenheilkunde zur Hebammerei. Wir können dieses alte Wissen nutzen und allen, die es wollen, zugänglich machen.

💔Schwangerschaft - ein natürliches Ereignis💔

Ein Baby bekommt man nicht alle Tage - die Geburt ist ein einzigartiges elementares Ereignis im Leben von Frauen und auch Männern.

Eine Geburt ist das natürlichste auf der Welt. Dein weiblicher Körper ist perfekt für die Geburt gemacht. Seit Jahrmillionen sind wir Frauen es, die neues Leben auf diese Welt bringen. Eine Schwangerschaft ist ein ganz natürliches körperliches Ereignis. Das heißt, Schwangerschaft und Geburt haben nichts mit Krankheit zu tun, sondern sind - ganz im Gegenteil - ein besonderer, schöner und prägender Abschnitt im Leben einer Frau und ihrer Familie.

Oft wird so getan, als ob man “krank” wäre und zu allen möglichen Ärzten muss. Dass eine werdende Mutter keine Patientin ist, sondern einfach nur eine schwangere Frau, bestätigen aber auch Zahlen der WHO, wonach 89% aller Schwangerschaften und Geburten regelrecht und unauffällig verlaufen. Viele der auftretenden Beschwerden sind nicht krankhaft, sondern das Kind will auf seine eigene Weise auf sich aufmerksam machen. Es will dir mitteilen, was es gerade braucht, was du brauchst. Somit wird es einer Frau auf ganz natürlichem Weg möglich, sich an die sich verändernde Lebenssituation anzupassen.

Jede Schwangerschaft und jede Geburt ist jedes Mal ein einzigartiges Erlebnis, so wie auch jede Frau und jedes Kind einzigartig ist. Jede Frau ist mit ihrem Kind schwanger und jede Frau erlebt ihre andere Schwangerschaft. Deswegen ist es meist nicht sinnvoll, gut gemeinte Ratschläge anzunehmen und sich mit anderen Frauen zu vergleichen. Denn auch diese Frauen tragen ein einzigartiges Kind in sich, ein Kind, das in einem anderen Körper wohnt. Und die meisten Ärzte können nicht jede Schwangere und jedes Kind so individuell behandeln, wie es nötig wäre. 

Eltern zu werden heißt deshalb nicht nur Vertrauen in sich selbst zu lernen, sondern auch Verantwortung zu übernehmen, Verantwortung für sich selbst und sein Kind. Manchmal fallen Entscheidungen leichter, wenn man sie aus der Sicht des Kindes betrachtet.

Frage dich:

Was beschäftigt mich an Tagen, an denen es mir körperlich und seelisch nicht so gut geht?
Wie könnte es meinem Baby damit gehen?
Wie möchte ich meine Schwangerschaft und Geburt erleben, zusammen mit meinem Kind?

Diese Fragen haben schon vielen Frauen geholfen, sich mehr auf sich selbst und ihr Kind zu konzentrieren. In meiner jahrelangen Arbeit als Hebamme habe ich schon oft erlebt, dass diese Fragen zu einem Umschwung im Leben von Schwangeren und ihrem Baby geführt haben.

Probier es einfach aus!

In diesen Beiträgen erfährst du viel über die Geburt, was du bestimmt noch nicht wusstest

💔Erlebe deine Traumgeburt💔

Ein zentraler Punkt für eine entspannte, selbstbestimmte Geburt besteht darin, den Kreislauf, der sich aus Angst, Anspannung und Schmerzempfindungen bilden kann, zu unterbrechen.

Ängste und Befürchtungen haben zur Folge, dass sich der Körper anspannt und deine Arterien werden verengt. Die Ringmuskeln um den Muttermund sind dann fast gar nicht mehr durchblutet und das Baby wird nun mit Gewalt durch die harten Muskeln des Muttermundes gedrückt. Dies verursacht dann Schmerzen, was seinerseits zu Stress und vermehrter Anspannung führt. Auf diese Weise kann eine Spirale entstehen, die sich immer mehr zuspitzt und zum Teufelskreis wird.

Es ist nachweislich so, dass ein Kreislauf aus Angst, Anspannung und Schmerz den Geburtsverlauf stark beeinträchtigt. Die Geburt dauert länger, und medizinische Interventionen werden wahrscheinlicher.

Ohne Angst kann dieser Körpervorgang hingegen ganz anders verlaufen. Das Gewebe ist gut durchblutet und öffnet sich durch ein perfektes Zusammenspiel der unterschiedlichen Muskelschichten der Gebärmutter geschmeidig und in einem natürlichen Rhythmus.

Warum hast du überhaupt Angst?

Deine Angst kommt zum einen Teil aus der Vergangenheit. Sie will dich beschützen! Wegen der Angst kommt es manchmal, auch heute noch, bei der Geburt zu einem Geburtsstillstand – wenn die Geburt rein körperlich noch aufzuhalten ist – damit die verängstigte Frau „fliehen“ kann.  Da ihre Angst heute aber nicht durch ein wildes Tier ausgelöst wurde, sondern durch Angst zum Beispiel vor Schmerzen, ist dieser Mechanismus leider nicht besonders hilfreich. 

Und deine Angst kommt aus deinem Umfeld.
Welche Verknüpfung produziert das Wort „Wehe“ in deinem Gehirn?
„Weh“ ist ein altes Wort für „Schmerz“ und Worte verwandeln sich immer wortwörtlich in Bilder und Gefühle. Das Wort ist für die meisten Menschen mit „wehtun“ oder „wehe, wenn …“ also eher negativen Vorstellungen verknüpft. Dadurch, dass das Wort in deinem Umfeld damit verbunden wird, nimmst auch du es so wahr.

Aber wie Wehen empfunden werden - ob nun als Qual, Mühsal oder Schmerz oder als natürliche Muskelkontraktionen, wogende Kraft oder Energie - hängt davon ab, welche Bedeutung wir ihnen geben. Das Wichtigste ist, die Kraft jeder Wehe anzuerkennen und sie positiv zu nutzen, denn jede einzelne Wehe, bringt dich und dein Baby voran auf dem Weg in unsere Welt.

Dich körperlich und emotional auf deine Geburt vorzubereiten und deine Ängste aufzulösen ist mega wichtig, um die entspannte und selbstbestimmte Geburt zu erleben, die du dir wünschst.

Dein weiblicher Körper ist für die Geburt gemacht 🙏🏼 Du bist ein Wunder!
Vertraue dir und deinem Baby! 💕

Entdecke hier Tipps und Tricks, um dich gut im Wochenbett zu erholen
und wichtige Hinweise und Rezepte für die erste Zeit mit deinem Baby

💔Was hilft bei Raynaud-Syndrom beim Stillen?💔

Das Raynaud-Syndrom ist ein Vasospasmus, der normalerweise an Händen und Füßen vorkommt. Die Finger werden weiß und schmerzen. Ausgelöst durch Kälte. ... Die meisten Ärzte kennen das Syndrom an sich haben aber wenig Erfahrung, wenn es um das Raynaud-Syndrom beim Stillen geht. 

Was hilft?
Super Tipp von Kerstin: 10% CBD-Öl ❣️👍🏼

Was ist CBD?
Vereinfacht ausgedrückt würde man vielleicht sagen, dass CBD das Gegenstück zum allgemeinhin bekannten THC ist. Dieser Vergleich hinkt zwar ein wenig, rührt aber daher, dass das Cannabinoid CBD im Gegensatz zu THC keine beziehungsweise eine sehr geringe psychoaktive Wirkung besitzt. Beide Cannabinoide werden aus der weiblichen Hanfpflanze, auch bekannt als Marihuana Pflanze, gewonnen. Durch die Einnahme von CBD haltigen Substanzen, wie beispielsweise CBD Ölen, erlangt der Körper also kein Gefühl des „High“ oder „Stoned“ Seins. Auch wenn CBD sich auf das Nervensystem auswirkt, indem es beispielsweise zur Entspannung und zur Linderung von Schmerzen beiträgt, sind die Auswirkungen auf den geistigen Zustand so gering, dass der Vertrieb und der Erwerb von CBD Ölen, Kapseln und Ähnlichem vollkommen legal ist. 

Der Grund, warum Cannabinoide in unseren Körpern überhaupt wirken können, ist der, dass unsere Körper bereits über ein Endocannbinoidsystem verfügen. Die Einnahme und von Cannabinoiden und die damit einhergehenden Effekte sind sozusagen bereits natürlich angelegt!

Interessant oder? 

CBD wirkt entzündungshemmend, schmerzhemmend und zellschützend! 
Täglich 3 mal 3 Tropfen und du kannst die Schmerzen beim Stillen dauerhaft lindern!

Lies hier, welche Zaubermittel dir die Natur bietet, um Beschwerden und
erste banale Kinderkrankheiten zu lindern und zu heilen

💔Tannengold: Die Heilkraft des Harzes💔

Die Natur um uns herum hält für viele Beschwerden überraschende Lösungen bereit. 
Das uralte Wissen der „Kräuterfrauen“ hilft dabei, diese anzuwenden.

Vieles, was unsere Großeltern noch wussten, gewinnt heute, im Zuge der Nachhaltigkeit und des Rückbesinnens auf die „neue Einfachheit“ wieder stärker an Bedeutung. So auch überlieferte Rezepturen weiser Kräuterfrauen, die aus rein natürlichen Zutaten Cremes oder Balsam gegen allerlei Wehwehchen anrührten. Nachdem auch „Do It Yourself“ wieder stark in Mode gekommen ist, möchte ich dir kurz die Herstellung von Harzbalsam vorstellen.

Europäische Nadelbäume wie Tannen, Fichten oder Kiefern wurden vor einigen Jahrzehnten noch professionell „abgeharzt“. Dabei wurden künstliche Verletzungen der Baumstämme durch kräftiges Anritzen der Rinde herbeigeführt und das danach austretende Harz in tönernen Behältern gesammelt.

TANNENGOLD - Harzbalsam zum Einreiben 🌲🌲🌲

Harzbalsam wird aus dem Harz unterschiedlicher Nadelbäume wir Tannen, Fichten, Kiefern oder Lärchen gewonnen. Der Harzbalsam wird aus natürlichem Baumharz, natürlichen Fetten (Öle, Butte, Sheabutter und Wachsen (Bienenwachs) hergestellt. Hinzugefügt werden aromatische Komponenten in Form von jungen (noch grünen) Tannen- und Kiefernzapfen, Nadeln und Rinden sowie extrahierten konzentrierten ätherischen Ölen.

Man sammelt - vorzugsweise in den Wintermonaten - die am Baumstamm unterhalb der Wunde herabgelaufenen Harztränen, die sich in den Wintermonaten ohne Beschädigung der Rinde entweder mit dem Fingernagel oder einem anderen stumpfen Werkzeug abkratzen lassen.

🌲Mengen/Mischung

* ca. 50- 80g Kiefern-, Fichten-, Tannen- oder Lärchenharz (artenrein oder gemischt);
* ca. 250- 300 ml gutes Olivenöl;
* 30g Sheabutter;
* 30g Bienenwachs, raffiniert;
* ca. 15-30 Tropfen Kiefernnadelöl o.ä.

In einem alten Topf das Harz mit allen Verunreinigungen (Nadeln, Rinde) und der angegebenen Menge Öl erhitzen - nicht kochen! Nach ca. 2 Stunden Kochzeit das Harzöl noch heiß durch ein metallenes Küchensieb abgießen und in einem weiteren Topf mit der Sheabutter und dem Bienenwachs verrühren, bis dieses sich aufgelöst hat. In kleine Salbendöschen füllen und offen stehend abkühlen lassen. Am nächsten Tag zuschrauben und etikettieren. Kühl und dunkel 1 Jahr haltbar.

Der Rückstand im Kochtopf kann mit der nächsten Charge weitergekocht werden. Alle verwendeten Utensilien lassen sich am leichtesten mit Spiritus (Brennspiritus) reinigen.

Der Harzbalsam wird als Husten- und Brustbalsam äußerlich angewendet (Einreibungen von Brust, Hals und Rücken). Verwendung findet er bei Erkältungen der Atmungsorgane, insbesondere Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Halsschmerzen.

Mehr Rezepte findest du in "Pachamama - Mutter Erde".

In dieser Blogkategorie möchte ich etwas mehr hinterfragen, warum die Dinge so laufen wie sie laufen, 

vom 25.12.2019

2049 Jahre – Die unsterbliche Weihnachtsgeschichte 🎄🎄🎄

Eine neue Weihnachtsgeschichte zum Hinhören. Eine Kindergeschichte. Eine Vorlese-Weihnachtsgeschichte auch für Erwachsene.
 
 
Am Heiligabend saß ein alter Mann am Strand im Sand und hörte dem Mittelmeer beim Rauschen zu. Wie meist an Heiligabend. Er war ein wenig traurig. Wie meist an Heiligabend. Und Heiligabende hatte er schon viele erlebt. Er war nämlich 2049 Jahre alt, und sein Bart reichte bis zum Bauchnabel.
 
2049 Jahre alt werden ist nicht normal. Kein bisschen. Der alte Mann seufzte. Er war einfach nicht gestorben. Er hatte gelebt und gelebt und gelebt. Der liebe Gott hat mich vergessen, hatte er an seinem 113. Geburtstag gedacht. Er ist gar nicht lieb, hatte er mit 642 geseufzt. Er bestraft mich, hatte er mit 1285 gemurmelt. Und schließlich, etwa mit 1793, hatte er zum Himmel hinaufgerufen: «Lieber Gott, dich gibt’s doch gar nicht!». Richtig laut gebrüllt hatte er es, damit der liebe Gott es auch sicher hören würde.
Sein allererster Heiligabend – du lieber Himmel. Das war kein Honiglecken gewesen. Ein Handwerker ist ein Handwerker und keine Hebamme. Auf dem Bau lernt man nicht, wie man einem Kindlein auf die Welt hilft. Die Frau kann wenigstens schreien und pressen. Aber der Mann nicht, sonst denken sich die Leute, was für eine Mimose. Der Mann reicht Tücher, tupft der Frau den Schweiß von ihrer Stirn und sorgt in aller Ruhe dafür, dass er nicht vor Aufregung platzt.
Natürlich hatte er es besonders gut machen wollen, damals, im Stall in Bethlehem. Es war ja nicht irgendein Kind. Es war das Christkind. Anfangs hatte er seiner Maria nicht geglaubt. «Hör mal», hatte er gesagt, «für ein Kind braucht es eine Frau und einen Mann, jedenfalls bei uns daheim in Nazareth.» Maria hatte fröhlich genickt: «Für gewöhnlich schon, Josef. Aber nicht für ungewöhnlich. Da reicht ein Engel. Ganz sicher, ich spüre das.» Und weil Maria die beste Spürerin auf der Welt war, hatte Josef beschlossen, Maria zu glauben. Er hatte sie ja auch sehr lieb, und wenn man sehr liebhat, glaubt man leichter, nicht wahr?
Beim Anblick des frisch geborenen Häufleins in seinen Händen war Josef dann aber ein bisschen erschrocken. So ein zerknautschtes Gesichtlein! Das war bestimmt nicht das Christkind! Oder hatten sie womöglich bei der Geburt etwas falsch gemacht? Zum Glück war Maria sich so sicher, dass alles seine Richtigkeit hatte, dass ihre Sicherheit für beide reichte. Die Besucher im Stall waren sogar noch sicherer. Die fröhlichen Hirten vom Feld. Und die drei reichen Herren aus dem großen weiten Morgenland, wo die Menschen schon damals besonders gescheit waren. Die drei hatten sogar Weihnachtsgeschenke mitgebracht. Gold, Weihrauch und Myrrhe. Josef hatte sich freundlich bedankt, auch wenn er lieber etwas zu Essen für Maria und ein paar saubere Windeln für das Kind bekommen hätte. Aber als sie später nach Ägypten fliehen mussten, konnte er dank der wertvollen Geschenke für seine Familie ab und zu etwas Essen kaufen.
 
2049 Jahre. Da erlebt man mehr als in einem einzelnen Kopf Platz hat. Da muss man sogar das Herz mit Erinnerungen füllen. Nur die traurigen Erinnerungen, die hatte Josef ins Mittelmeer hinausgeworfen. Die Erinnerungen an ihre Flüchtlingsjahre, die ihn immer aufwühlten. Leider wühlten sie auch das Mittelmeer auf, welches die Erinnerungen an die Flüchtlingsjahre manchmal wieder an Land spülte. Josef nahm dann schnell eine Hand voll Sand, hauchte die traurige Erinnerung hinein und warf sie weit ins Mittelmeer hinaus, zehn Meter, und das ist sehr weit, wenn man 2049 Jahre alt ist. Dann atmete Josef tief durch und probierte ganz fest an etwas Schönes zu denken. An ihre Rückkehr in die Heimat.
 
«Ich baue nicht gern mit Holz», sagte er eines Tages, «ich baue lieber mit Menschen.» Jesus konnte schon als Bub fürchterlich gescheite Sachen sagen.
 
Josef hatte Nazareth geliebt. Sein kleines Dorf. Sein Handwerk, sein Häuschen und vor allem seine Maria, die allerbeste Spürerin auf der Welt. Und den kleinen Jesus, der auch einmal ein mega guter Spürer würde, und ein etwas weniger guter Handwerker. «Ich baue nicht gern mit Holz», sagte er eines Tages, «ich baue lieber mit Menschen.» Jesus konnte schon als Bub fürchterlich gescheite Sachen sagen. Und als er groß geworden war, umarmte er seinen Vater, küsste seine Mutter und zog ins Land hinaus. Maria spürte viel und weinte sehr. Josef musste sie ganz fest trösten und, unter uns gesagt, sie ihn auch ein bisschen.
2049 Jahre. In Gedanken versunken kraulte Josef sich seinen bauchnabellangen Bart. Es wurde Zeit, ihn wieder einmal zu stutzen. Zu lange Bärte waren gefährlich! Einmal hatte Josef sich die Bartspitze verbrannt. An einem Samstag im Mittelalter. Bei einer Kerze in einer Kirche. Am nächsten Tag hielten sich in der Messe die Gläubigen die Nase zu. Verbrannte Bärte stanken nämlich schon im Mittelalter so entsetzlich, nicht einmal der allerfeinste Weihrauch kam dagegen an!
 
Josef besuchte gerne Kirchen. All die schönen Kanzeln und Kreuze aus feinen Hölzern. Und all die Gemälde! Sie erzählten die Geschichten von seinem Sohn. Auch die Weihnachtsgeschichte. Maria war immer sehr hübsch gemalt, und das Christkind in der Krippe war überhaupt nicht zerknautscht. Josef war schon ein bisschen stolz. Sein Jesus war kein Bauhandwerker geworden, und trotzdem hatte er unzählige Häuser bekommen. Gotteshäuser. Menschen hatten sie ihm gebaut. Weil er ihre Herzen gespürt hatte und sie das seine. Darum waren seine Gotteshäuser besonders schön geworden. Wenn Menschen spüren, dass jemand nur ihr Bestes will, dann geben sie es ihm gern.
 
Sein Jesus war kein Bauhandwerker geworden, und trotzdem hatte er unzählige Häuser bekommen.
 
Manchmal wurde Josef in einer Kirche schon etwas wehmütig. Meistens sprach er dann ein wenig mit einem Jesus am Kreuz, oder mit einer Statue von ihm. Eine Antwort hörte er nie. Doch mit 2049 Jahren hört man ja auch nicht mehr so gut. Außerdem können Statuen gar nicht sprechen, für gewöhnlich. Nur manchmal, da antworten sie ins Herz hinein. Und wenn man dann sehr fest in sein Herz hinein spürt, kann es sein, dass man die Antwort hört.
Aber nicht immer. Wenn Josef seinen Sohn alle paar Jahre fragte, wann sie beide sich wiedersehen würden, vernahm er in seinem Herzen nur ein Seufzen. Bestimmt wusste Jesus selber noch nicht, wann er zurückkommen würde. Aber versprochen hatte er es. Er war ja auch nicht gestorben, so wie Josef, sondern zum Himmel hinaufgefahren. An Auffahrt. Darum heißt die Auffahrt ja Auffahrt. Und an jener allerersten Auffahrt hatte Josef leise geflüstert: «Ich werde auf dich warten mein Junge, bis du wiederkommst». Bestimmt hatte der liebe Gott ihn dann beim Wort genommen, und Josef war einfach nie gestorben und hatte einfach weitergelebt und gelebt und gelebt. Und nun saß er im Sand am Strand, lauschte dem Rauschen des Mittelmeers und staunte über sein Leben. 2049 Jahre, nein so etwas aber auch!
Manchmal konnte Josef seine Geschichte selber kaum glauben. Aber das machte ihm nichts aus, kein bisschen. Viele unsterbliche Geschichten sind nämlich so wahr, dass sie gar nicht unbedingt zu geschehen brauchen.
 
 
🎅🏻🎅🎅🏼🎅🏽🎅🏾🎅🏿
 ⭐Autor Willi Näf

Welche Männer braucht das Land?

Nichts ist so beständig wie die Veränderung. Selbst die Rolle der Männer in unserer Gesellschaft unterliegt einem andauernden Entwicklungsprozess. Zu jeder Zeit, in jeder Kultur und jeder Religion gibt und gab es stets Ideale und Vorgaben wie ein Mann zu sein hat, was er zu tun hat und was nicht.
Doch was ist das Problem mit derartigen gesellschaftlichen Erwartungen, auf welchen wichtigen Fakt wurde nie geblickt und welche Entwicklungen können wir in unserer Zeit beobachten?
Das und Mehr in unserem heutigen Block-Post:
 
Wir alle sind aus der sexuellen und spirituellen Verbindung des Weiblichen und des Männlichen entstanden. Unsere Mutter hat uns geboren und uns das Leben geschenkt. Jeder Mann, jede Frau, der/die schon einmal ein Neugeborenes in den Armen gehalten hat, weiß um die Unschuld, den Liebreiz und die Natürlichkeit jedes Neugeborenen. So kommen wir auf die Erde, als ein göttliches Wunder – verbunden mit allem und allen. In Sanskrit, der Mutter vieler Sprachen, bedeutet das Wort „Visvas“ Glauben. Die wörtliche Übersetzung lautet „leicht atmen“, bzw. „Vertrauen haben“. Glauben und Vertrauen sind also im ursprünglichen Verständnis nichts Abstraktes oder Dogmatisches, sondern Teil unseres lebendigen Atems, der uns mit allem verbindet.
 
Die indianischen Völker nannten diese Verbundenheit „Das Heilige Gewebe des Lebens“, die moderne Quanten-Physik nennt es „Das Große Quantenfeld“. In diesem Zustand des lebendigen Vertrauens, des verbundenen Atems, sind wir eins mit allem! Und dann geschieht in jedem Land und auf jedem Kontinent etwas Ähnliches: Wir werden konditioniert und erzogen nach irgendeiner Variante von Belohnung und Strafe – und damit „dressiert“. Unser Atem wird dann früher oder später flach und wir lernen Erstarrung, Lähmung und Angst kennen. An die Stelle des Verbunden Seins mit allem tritt die je nach Land, Religion und Kulturkreis HERRschende, trennende Sicht auf das Leben! In die dadurch entstehende „Lücke“ zwischen dem Gefühl der Verbundenheit und dem der Trennung wird der Glaube an äußere Dinge hineinkonditioniert.
 
Je nach Land und Region „erlernen“ wir Religion, Politik, Moral – und dabei eben auch, wie Frau und Mann zu sein haben. Wir erlernen Dogmen und begrenzende Sichtweisen, auch die im Verhältnis der Geschlechter zueinander. In Afrika hören wir vielleicht, dass Kinderehen und Genitalbeschneidung sein müssen, in arabischen Ländern, dass es durchaus normal ist, dass es eine Zweit- und Drittfrau gibt und dass Männern so vieles mehr erlaubt ist als Frauen. In Indien finden wir noch immer das Kastenwesen und Zwangsehen. In unseren Breiten haben wir bis vor ungefähr hundert Jahren erlebt, dass Frauen nicht wählen durften – und bis vor 60 Jahren, dass sie die Unterschrift eines Mannes brauchten, um ein Konto zu eröffnen! Die Männer in vielen Ländern der Erde haben so auch „gelernt“, dass es wichtig ist, in den Krieg zu ziehen, dass sie mehr Macht haben als Frauen und sich mehr erlauben können. Sie haben gelernt, ihre Gefühle zu unterdrücken und zu funktionieren, so wie es das „Vaterland“, die Religion – oder was auch immer – braucht.
 
Durch all das Leid, das Männer und Frauen sich gegenseitig zugefügt haben, ist der „Schmerzkörper“ des kollektiv Weiblichen und des kollektiv Männlichen sehr angefüllt.
 
n den letzten Jahrzehnten hat der Mann begonnen, über seine Gefühle zu sprechen. Er hat gelernt, auf die Frau einzugehen und eine neue Männlichkeit zu suchen. Nach meiner Beobachtung haben dabei allerdings viele Männer begonnen, sich „dem Weiblichen“ zu sehr anzupassen. Dazu kommt, dass es nicht viele männliche Vorbilder für ein würdevolles Mann- Sein gibt und Männer wie die momentanen Herren im Weißen Haus, im Kreml oder in Ankara auch nicht gerade zum guten Ruf des Männlichen beitragen. Das „seelenvolle Sein“ unter Männern findet in unserer Gesellschaft kaum noch statt. Und daher versuchen viele Männer nahezu alles über Frauen zu leben – zum Beispiel ihre Gefühle, ihren Sinn, ihre Interessen usw. Dieses Verhalten und der Verlust einer gesunden Fähigkeit, die männliche Grundschwingung positiv zu verkörpern, führt zu einer Männlichkeit, die in sich selbst verunsichert ist. Dazu trägt auch die Tatsache bei, dass viele Bezugspersonen in der männlichen Sozialisation Frauen sind: Mutter, Großmutter, Tante, Erzieherin, Lehrerin, Partnerin…
 
Wie kann ein Mann da wieder in seine Kraft kommen? Selbst-Liebe und Selbst-Kontakt geben einem Mann Zentrierung und Verwurzelung in der eigenen Mitte. In einer Welt, in der das Männliche oft negativ assoziiert wird, ist es absolut notwendig, dass ein Mann seine eigene Männlichkeit positiv lebt und ausfüllt! Das bedeutet konkret, dass er zu seinem Körper eine liebevolle, wertschätzende Beziehung hat und ihn durch eine bewusste Ernährung und eine für ihn stimmige Körper-Praxis (Sport) gesund und lebendig hält – dass er in dem Bewusstsein lebt: „Mein Körper ist der Tempel meiner Seele.“ Es ist auch wichtig, dass ein Mann einen authentischen Kontakt zu seinen Gefühlen findet.
 
In seine Kraft kommt ein Mann, wenn er sich mit der Erde und dem Himmel verbindet, wenn er seinen Sinn und seine Spiritualität nicht über Frauen, sondern mit sich selbst und seinen Brüdern lebt. Er kommt in seine Kraft, wenn er das, was er gut kann, mit Begeisterung lebt und verkörpert. Der Mann braucht wieder eine tiefe Verbindung zum „Heiligen“ in sich. Ein Mann, der das Leben würdigt und dem Lebendigen dient, strahlt eine natürliche, in sich ruhende Autorität aus. Seine Seele und seinen inneren Kontakt zur Liebe, zu Gott wiederzufinden, gibt einem Männerleben Glanz, Sinn, Tiefe und Frieden. Ein Mann lernt seine wirkliche authentische Kraft kennen, wenn er auch seinen Schmerz und seine Verwundung zeigen kann. Er findet seine wirkliche Stärke, wenn er seine Ängste nicht mehr an anderen Menschen ausagiert, sondern beginnt, sie zu sich zu nehmen und zu heilen.
Dies bedeutet auch, die destruktiven Grundmuster seiner männlichen und weiblichen Vorfahren zu durchbrechen. Es bedeutet, sich auch mit den eigenen Fehlern und Irrtümern zu zeigen und aufrichtig um Verzeihung bitten zu können.
Würdevolles Mann-Sein heißt, dass der Mann sein über Jahrhunderte verschlossenes Herz wieder öffnet. All die Kriege, all die Vergewaltigungen, all die patriarchalischen Grausamkeiten konnten und können nur mit einem verschlossenen, gepanzerten Herzen geschehen! Die Heilung des männlichen Herzens ist das Wichtigste, was ein Mann tun kann, denn sonst bleibt ihm nur ein „Leben aus dem Kopf“ und er verliert sich in seinen Phantasien, Projektionen, seiner Gier und seinem Größenwahn. Der Kontakt mit seinem fühlenden Herzen macht die Öffnung für eine Sexualität mit Seele möglich. Den Weg des würdevollen Mann-Seins zu gehen bedeutet, dass der Mann seinen eigenen Sinn, seine eigenen Interessen und seine eigene „Medizin“ kultiviert.
Er muss sich einen eigenen, inneren Raum erschaffen, sonst verliert er seine Eigenständigkeit, seine Kraft und sein Charisma. Männliche Kraft braucht auch die Fähigkeit, die eigenen Aggressionen zur gesunden Selbstbehauptung zu nutzen. So wird der Mann wieder fähig, die zerstörerischen Energien in seinen Aggressionen umzuwandeln in die wichtige Fähigkeit, Grenzen zu setzen, sich zu behaupten und seine Kraft für konstruktives Handeln einzusetzen. Das alte Täter-Opfer-Schema bringt uns in den aktuellen gesellschaftlichen Debatten nicht wirklich weiter. Wir müssen alle frauen- und männerverletzenden Verhaltensweisen und Handlungen überwinden. Nur wirkliche Ebenbürtigkeit, Augenhöhe und Wertschätzung bringen uns weiter.
Die Menschheit braucht also Männer als kreative Forscher, Pioniere, Unternehmer, Wissenschaftler, Lebenskünstler, die einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass die Erde wieder ein Ort des Friedens, der Kooperation und der Schönheit wird. Wir brauchen Männer, die die Kraft und die Weisheit des „inneren Königs“ verkörpern, Männer, die zutiefst mit der Heiligkeit allen Lebens verbunden sind. Sie werden gebraucht als gute Partner, als liebende Väter und als schöpferische Menschen, die entscheidend dabei mitwirken, dass die Erde ein friedlicher, lebenswerter und schöner Ort bleibt. Wir brauchen Männer, die für das Leben, für ihre Frauen und Kinder einstehen. Wir brauchen reife Männer als positive Vorbilder für junge Männer. Wir brauchen Männer, die das positive, lebensbejahende männliche und menschliche Erbe weitertragen! Wir brauchen Männer, die an der Verwirklichung des großen Traums des Friedens und der Versöhnung zwischen Frauen und Männern, Nationen und Religionen in Würde und Gottvertrauen unerschütterlich mitarbeiten.
 
Deine Kerstin 
Quelle: Frank Fiess

👀 Unglaubliche Fakten, die du noch nicht über die Vaterschaft wusstest 👀 

Heute wollen wir uns mal den Vätern zuwenden und die Geschichte ihrer Rolle in den letzten Jahrhunderten anschauen. Was glaubte man noch bis vor garnicht so langer Zeit, wie das alles so funktioniert? Was war lange seine Rolle in der Familie und was kann er tatsächlich beitragen? Was ist ein Humukulus? Dazu mehr in unserem heutigen Beitrag.

Es war einmal, vor langer Zeit in einem Land, da haben entschiedene Zivilisationsschübe einen Prozess vorangebracht: Die Entdeckung der Vaterschaft. 
 
Als die erste Urfrau, ihren finster blickenden Höhlenbewohner mit der frohen Botschaft, er werde Vater, beim schärfen seines Steinbeils unterbrach, dürfte sie noch auf heftigen Unglauben gestoßen sein: “Warum ausgerechnet ich?” wird er geknurrt haben. Aber nach ein paar Jahrtausenden Überredungsarbeit wird sie ihn schließlich davon überzeugt haben, dass es da einen Zusammenhang gab zwischen der Geburt ihres Kindes und seinem hingebungsvollen Einsatz neun Monate zuvor. 
 
Heute mag uns die Rolle des Vaters aufgrund unserer biologischen Kenntnisse als ebenso natürlich erscheinen wie die der Mutter. 
 
Aber diese Kenntnisse sind noch nicht sehr alt. Wie die Teilung und Rekombination väterlicher und mütterlicher Chromosomen wirklich vor sich gehen, haben erst die britischen Forscher Crick und Watson 1953 herausgefunden, als sie entdeckten, dass das DNA Molekül mit den Genen wie eine Doppelspirale gebaut ist. Außerdem sind die Gesetze der Vererbung vor 1900 nicht bekannt gewesen. 
 
Auch dass das Kind aus einem weiblichen Ei entsteht, das von einer männlichen Stammzelle befruchtet wurde, weiß man kaum länger als 200 Jahre. Vorher hatte man angenommen, beim Geschlechtsverkehr wandert ein mikroskopisch kleiner Mensch- der sogenannte “HOMUNKULUS” vom werdenden Vater hinüber zur werdenden Mutter und ziehe als Mieter in ihren Uterus ein. Von wo er, um etliches gewachsen, neun Monate später wieder auszieht, um sich in der Welt umzutun (Das ist übrigens kein Scherz). 
Nach dieser Vorstellung war der Vater der alleinige Schöpfer und die Mutter nur der Brutofen. Er war der Pflanzer und sie nur der Topf. Sie wurde als Gefäß aufgefasst, in der er seinen Geist goss. Sein Geist war himmlisch, das Gefäß nur aus Ton. 
 
Das Wort „Materie“ kommt übrigens aus dem lateinischen “mater” und bedeutet “die Mutter”. 
 
Demnach erhielt das Kind also nur eine Prägung vom Vater. Zur damaligen Zeit war es eine direkte Verdrehung des Augenscheins. Nämlich, dass die Mutter das Kind gebar und die Rolle des Vaters im dunklen lag. Mit dieser Theorie wurde die Unsicherheit kompensiert. Gerade weil die Verbindung des Vaters mit dem Kind so zweifelhaft war, musste sie künstlich abgesichert werden, vorangetrieben durch die symbolische Ordnung der katholischen Kirche. 
 
Diese Grundsätzliche Unsicherheit war die Quelle einer sekundären speziellen Unsicherheit. Kein Mann konnte genau wissen, ob er auch tatsächlich der Vater seines Kindes war. Während die Mutter durch die Geburt unmittelbar mit dem Erscheinen ihres Kindes im Zusammenhang stand, lag zwischen der Aktivität des Vaters und dem Erscheinen des Kindes die lange Nacht vor neun Monaten. 
 
Er hatte nur ihre Worte dafür. Aber würde sie, wenn sie jemand anderen ihren Schoß geöffnet hatte, dem Pseudo- Vater das erzählen? Wohl kaum. Folglich war sie Partei und letztendlich nicht vertrauenswürdig. 
 
Sollte also der Mann an die Familie gebunden werden, musste ihm die Gesellschaft Garant sein verschaffen, dass er auch der Vater der Kinder war, die er unter seinem Dach groß werden ließ. 
 
UND SO RANG SICH DIE MÄNLICHLICHE GESELLSCHFAT DAZU DURCH, DEM MANN EIN GANZES PAKET VON PRIVILEGIEN ZUZUGESTEHEN, DIE DAFÜR SORGETEN DAS SICH VATERSCHAFT LOHNTE UND HALBWEGS SICHER ERSCHIEN. FÜR VIELE FRAUEN ABER WAR DAS DER UNTERGANG IHRER SELBSTBESTIMMHEIT UND DER WEG INS LEID.
 
Er durfte die Sexualität der Frauen kontrollieren. Dazu musste er sie selbst kontrollieren. Der Mann wurde zum Oberhaupt. 
Dafür das er die Last auf sich nahm, wurde der Mann mit stolz darauf belohnt, Stammvater vieler Söhne zu werden. Heute wird jede Familie in jeder Generation neu gegründet. In traditionellen Gesellschaften wird sie ein Personenverband, der durch die Zeit identisch blieb. Diese Kontinuität wurde nur über die männlichen Nachkommen gesichert, Allein die Söhne erbten die Namen des Vaters, die Töchter emigrierten mit der Heirat in eine andere Familie. 
Damit wurde der Vater in der Gesellschaftsstruktur verankert. Sie war die erste Intuition, wenn wir unter “Intuition” eine rein gesellschaftliche Einrichtung verstehen. Sie konnte erst ERFUNDEN werden, als der Zusammenhang des Geschlechtsverkehrs mit der Geburt eines Kindes im Prinzip begriffen wurde. Damit steht sie am Anfang der Zivilisation. Alle bekannten Gesellschaften sind PATRIARCHISCH.
 
Die Unwissenheit der Vaterschaft ist also die Keimzelle der Gesellschaft. Sie gleicht, wie die ganze Gesellschaft, einen natürlichen Mangel aus. Sie definiert kulturell, wo die Natur die Sache offenließ. Im Paradies musste ein Männchen keinen Unterhalt zahlen. Dafür sorget erst die Erfindung der Familie durch die Entdeckung der Vaterschaft. Väter wurden durch den stolz auf die Nachkommen belohnt. Sie fühlten sich damit verewigt. Je älter eine Familie, je länger der Stammbaum, desto höher das Prestige. Wer keine Familie hatte war ein Niemand. Vaterschaften und Vatersvaterschaft wurden zur Form, die Zeit zu berechnen. 
 
Gerade weil die Vaterschaft eine kulturelle Erfindung war, ließ sie sich symbolisch erweitern. Sie konnte nun zum Symbol aller Verhältnisse werden, bei denen es um die Beziehung zwischen Schöpfer und Geschöpf ging. Auf diese Weise wurde Gott zum “Vater unser, der du bist im Himmel, geheiligt wurde dein Name, dein Wille geschehe…” Da Gott aber Geist ist und das vornehmste Geistesprodukt das Wort, war Gott der Vater und sein Sohn das Wort. Auf diesem Mysterium ist die Kirche gegründet. Und sie ist unverrückbar gegründet, weil gegründet wie die Welt, Makro-und Mikrokosmos, auf das NICHTS, auf Unsicherheit, auf Unwahrscheinlichkeit. 
 
AMORE MATRIS = Mutterliebe mag das einzig Wahre im Leben sein. Vaterschaft ist eine gesetzliche Fiktion. 
 
Erst ein Rückblick in die traditionelle Gesellschaft verschafft uns ein Gefühl für die privilegierte Stellung der Vaterschaft in unserer Kultur. Er zeigt, welcher Aufwand und wieviel Leid der Frauen nötig war, um die Väter überhaupt dazu zu bringen, ihre Beteiligung an der Erschaffung von Kindern anzuerkennen und einen Teil der Lasten der Kinderaufzucht zu übernehmen.
 
Die Frau zivilisierte den Mann, indem sie sich von ihm kontrollieren lässt. 
 
Dieser Vorgang wird in der Bibel als Sündenfall nacherzählt. Obwohl es der Herr außerhalb der Paarungszeit verboten hat, wackelte Eva kokett mit den Äpfeln. Da reckte Adam´s Schlange ihr Haupt und flüsterte Eva süße, sündige Geheimnisse ins Ohr. Von der Schlange verführt, gerät Eva in Erregung, kostete von dem Apfel und reichte ihn Adam. Der vergisst alle guten Vorsätze und beißt hinein. Da verfinsterte sich der Himmel, der Apfel bleibt Adam vor Schreck im Halse stecken, und der Erzengel Michael verkündet die Folge: Erfindung der Doppelmoral und des Feigenblattes, Verengung des Geburtskanals wegen des Aufrechten Ganges (damit das Kind nicht herausfällt), daher zu frühe Geburt (solange das Kind noch klein genug ist, um hindurchzupassen), lange Pflegebedürftigkeit des Kinds und generelle Doppeltbelastung der Frau wegen Rädelsführerschaft bei Sündenfall. Adam ist aber von nun an zu regelmäßiger Erwerbsarbeit verdammt und muss im Schweiße seines Angesichtes nicht nur allein für sich das Brot verdienen. Damit ist er gezähmt. 
 
Doch zum Glück wissen wir heute über all das sehr viel genauer bescheid.
Zum Beispiel wissen wir, dass jedes Kind eine Mama und einen Papa braucht. Nicht nur zum entstehen. Männer sind anders als Frauen und verhalten sich auch gegenüber den Kindern anders. In diesem Fall gibt es den berühmten "kleinen Unterschied". Gerade von diesem "anderen" profitieren Kinder sehr in ihrer Entwicklung. Durch den Vater wird einem Kind schon früh bewusst, dass es etwas anderes gibt als nur die Mutter. Das Baby lernt, dass es sich auch auf andere Personen und Situationen einstellen muss und dass auch dieses "andere" interessant sein und Spaß machen kann.
Väter, die sich mit ihrem Nachwuchs beschäftigen, finden intuitiv ihre ihnen eigene Art, das Kind zu versorgen und zu erziehen - und das ist gut so. Denn sie machen es normalerweise nicht schlechter als die Mütter und gerade durch diese Andersartigkeit profitiert das Kind. Die Entwicklungspsychologie betont auch ausdrücklich die Bedeutung des Vaters (als dritte Person), wenn das Kind sich ab dem neunten Monat von der Mutter löst und beginnt, die Welt zu erkunden. Väter spielen auch anders mit ihren Kindern - egal, ob Söhne oder Töchter. Mit dem Papa geht es meist lebhafter zu, aktiver, wilder. Dadurch gewinnen die Kinder Selbstvertrauen und profitieren, was die körperliche Entwicklung angeht.
Wenn Kinder heranwachsen und ihre Welt erkunden gibt häufig die Mutter emotionalen Halt und fördert die sprachliche Kommunikation, während Väter ihren Nachwuchs aktiv herausfordern, Neues zu versuchen. Väter ermutigen ihre Kinder, etwas zu versuchen und fördern dadurch ihre Entwicklung.
Väter sind für ihre Kinder aber vor allem auch die erste männliche Bezugsperson. Sowohl für Söhne als auch für Töchter prägen sie das Bild, wie ein Mann zu sein hat, maßgeblich. Väter sind Vorbild und Reibungsfläche. Jungen bestimmen die eigene Männlichkeit stark über den Vergleich mit dem Vater, Mädchen definieren spätere Partnerrollen über die ihnen durch den Vater vorgelebte Männerrolle. Die Eindrücke, die Väter bei ihren Kindern hinterlassen, prägen folglich deren gesamtes späteres Beziehungsleben. 
Sei dir also deine Rolle als Vater bewusst. Angefangen bei der Mama im Bauch, verbringe Zeit mit deinen Kindern und engagiere dich bei deren Erziehung. Habe das Selbstbewusstsein, dich selbst mit deinen Erfahrungen und deinen Fähigkeiten einzubringen. Deine Kinder werden davon profitieren und du wirst merken, wie viel Freude du aus der Zeit mit deinem Sohn und deiner Tochter schöpfen kannst.

Deine Kerstin
Quelle: Dietrich Schwanitz

💔Das Anti- Stress-Salz Magnesium - der Star unter den Spurenelementen!💔

Ratten können zwar schwimmen - sie tun es aber nicht gerne. Schwimmen bedeutet für Ratten puren Stress. Professor Hans Selye, ehemaliger Direktor des Instituts für experimentelle Medizin und Chirurgie an der Uni Montreal und Vater der Stressforschung, hat viel mit Ratten experimentiert. Er ließ die Ratten bis zur Erschöpfung schwimmen (Schnief von mir an dieser Stelle🙈😳). Das schafft eine normale Ratte fast eine halbe Stunde. Danach ginge sie unter - würde man das Experiment nicht abbrechen. Füttert man die Ratten jedoch vor dem Versuch mit ausreichend Magnesium, so könnten sie doppelt so lange schwimmen.

Das funktioniert auch bei uns Menschen: Magnesium hilft uns, mit starken physischen und psychischen Belastungen besser fertig zu werden. 

Und die Belastungen sind hoch. Laut einer aktuellen Forst Umfrage empfinden acht von zehn Deutschen ihr Leben als stressig, jeder Dritte steht sogar unter Dauerdruck. Jeder Fünfte leidet unter spürbaren gesundheitlichen Stressfolgen-von Schlafstörungen bis zum Herzinfarkt. Gleichzeitig sind die Magnesiumwerte im Blut gestresster Menschen erschreckend niedrig. 

Unsere heutige Magnesium-Versorgung über Lebensmittel und Trinkwasser ist denkbar schlecht. Durch Kunstdünger, sauren Regen und Monokulturen sind unsere Lebensmittel in den letzten Jahren enorm verarmt. Verstärkt wird die Problematik durch Magnesiumräuber wie Medikamente oder das tägliche Gläschen Bier oder Wein am Abend. Der Alkohol schwemmt das Magnesium aus. 

Wenn Symptome auftreten wie Herzrasen, Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen, nächtliche Wadenkrämpfe, Hörsturz oder Tinnitus ist es meistens schon zu spät. Denn dann ist der Magnesiumspiegel schon im Defizit. Und nun beginnt der Teufelskreis: Stresshormone wie Adrenalin werden unter Magnesiummangel vermehrt ausgeschüttet, und das wiederum erhöht die Magnesiumausscheidung über den Urin. Das führt zu einem rasanten, exzessiven Verbrauch von Energiespeichersubstanzen.

Ist der Speicher leer helfen nur noch Magnesiuminfusionen. Denn die orale Magnesiumsubstitution ist in diesem Zustand eher der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.
Die ist eher dazu geeignet, langfristig den Magnesiumspiegel hoch zu halten bzw. ein erneutes Absinken zu verhindern. 

Klassische Magnesiumspender waren früher einmal Bananen, grünes Blattgemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte und Nüsse. Leider ist die Konzentration in den Jahren jedoch auch in frischen, unbehandelten Lebensmitteln kontinuierlich gesunken. Glücklich kann sich schätzen, wer noch einen eigenen Garten zum Gemüseanbau hat und eher die traditionelle Schubkarre Mist unterhebt anstatt zum bequemen Kunstdünger zu greifen.

Ein auch heute noch guter Magnesiumspender ist eine spanische Spezialität: 
Nimm eine schöne große reife Papaya und kombiniere diese mit Ziegenkäse aus Salzlake. Das hört sich für unseren Gaumen zunächst seltsam an, schmeckt aber vorzüglich.

Bei hoher psychischer oder physischer Belastung empfehle ich, zusätzlich zur gesunden Ernährung, ein Magnesiumpräparat einzunehmen. 

Aber Vorsicht‼ Von den über 50 Präparaten aus der Apotheke oder aus dem Supermarkt kommen nur wirklich wenige im Blut an. Bitte immer auf optimale Bioverfügung achten. Die gängigen wirksamen Magnesiumpräparate beinhalten Aspatam als künstlichen Süßstoff. Dieser wiederum enthält zu 10 % Methanol, und das ist langfristig schlecht für das Gehirn. Das reine Magnesiumcitrat kann man bedenkenlos auch in höheren Konzentrationen zu sich nehmen. 

Du kannst deinen Magnesiumspiegel im Blut bestimmen lassen.
Ideal sind Werte zwischen 0,9 und 1,1 mmil/l. 

Quelle: Dr. M. Spitzbart

>> zurück zur Startseite

Natural Birthing Power | Blog | Über mich | Shop | Kontakt | FaceBook | Instagram | YouTube | Partnerprogramm

Natural Birthing Power | Copyright ©2019 | All Rights Reserved

Impressum - Datenschutz

Made with coachannel Badge